Das Bikmo Open Project ermöglicht euch einen transparenten Einblick in unsere Schadensstatistiken. So könnt ihr nachvollziehen, welche Schadensfälle am häufigsten auftreten und wie sich diese im vergangenen Jahr entwickelt haben.
Steigende Schadensfälle im Jahr 2023
Im Jahr 2023 verzeichneten wir einen Anstieg der Schadensfälle um 28%. Diese Zunahme spiegelt sowohl die wachsende Zahl von Radfahrer:innen wider, die wir weltweit versichern, als auch unser kontinuierliches Bestreben, die Sicherheit von Radfahrer:innen zu gewährleisten.
In der Grafik unten zeigen wir euch detailliert, welche Arten von Schadensfällen wir bearbeitet haben. Solltet ihr noch unsicher sein, ob eine Fahrradversicherung bei Bikmo das Richtige für euch ist, dann schaut euch unsere Rubrik “Vorteil einer Fahrradversicherung.” an.
Zuhause und unterwegs: Wo passieren die meisten Schäden?
Der Anteil der gemeldeten Schadensfälle außerhalb des eigenen Zuhauses ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Gleichzeitig stieg der Anteil der Schäden, die innerhalb des Zuhauses entstanden, von 9% im Jahr 2022 auf 13% im Jahr 2023. Nach wie vor sind Fahrräder aber besonders gefährdet, wenn sie außerhalb des Zuhauses genutzt werden.

Verschiedene Schadensarten: Ein tieferer Einblick
Diebstahl bleibt eine zentrale Herausforderung: Die Zahl der Diebstahlsfälle stieg von 30% im Jahr 2022 auf 37% im Jahr 2023. Gleichzeitig verzeichneten wir einen leichten Rückgang der Unfallschäden, die jetzt 59% aller Schadensfälle ausmachen. Diese Zahlen verdeutlichen, warum eine Fahrradversicherung für Radfahrer:innen unverzichtbar ist.
Unser Ziel ist es, jeden Schadensfall zufriedenstellend zu bearbeiten. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass einige Radfahrer:innen die erforderlichen Sicherheitsbedingungen nicht erfüllen. Häufige Probleme sind Fahrräder, die gar nicht oder nur unzureichend abgeschlossen werden. Ein korrekt abgeschlossenes Fahrrad muss durch den Rahmen an einen fest mit dem Boden verbundenen Gegenstand gesichert sein und nicht etwa durch ein leicht zu demontierendes Teil wie das Vorderrad. Auch die Wahl des richtigen Sicherheitsschlosses in der passenden Sicherheitskategorie ist entscheidend.
Diese Sicherheitsanforderungen werden leider oft missachtet, daher haben wir im letzten Jahr noch mehr Wert darauf gelegt, diese Informationen klar, offen und transparent zu kommunizieren. Wenn ihr euch unsicher seid, wie ihr euer Fahrrad optimal sichern könnt, besucht unsere Support Seite oder kontaktiert uns unter hallo@bikmo.de.

Versicherungsleistungen
Wie bereits im Jahr 2022 machen auch 2023 Fahrräder und Equipment unter 500 € mehr als 36% unserer Schadensersatzzahlungen aus. 26% unserer Ansprüche entfallen auf Fahrräder und Equipment im Wert von über 1.000 €. Diese Zahlen zeigen, dass wir eine breite Palette an Radfahrer:innen ansprechen, egal ob ihr ein City Bike zum Pendeln nutzt oder mit dem Enduro die Trails unsicher macht. Wir sind da, um euch zu schützen.
Wusstet ihr, dass ihr ein Fahrrad im Wert von bis zu 500 € für nur 4,68 € im Monat bei Bikmo versichern könnt?
Ersatzteile, Kleidung und Zubehör: Die unterschätzten Werte
Die häufigsten Schadensfälle bei Bikmo betreffen nicht nur komplette Fahrräder. Tatsächlich entfielen 61% der Schadensfälle im Jahr 2023 auf Einzelteile, Kleidung und Zubehör. Diese Zahlen verdeutlichen, dass auch kleinere Gegenstände, die oft im Zusammenhang mit dem Radfahren genutzt werden, einen erheblichen Wert darstellen und abgesichert werden sollten.

Die Verteilung der Schäden nach Radsportarten
Mountainbikes blieben auch 2023 die am häufigsten versicherten Fahrräder, mit einem Anteil von 33%. Rennräder folgten dicht dahinter mit 32%, und Fahrräder für den Stadtverkehr und zum Pendeln machten 16% der Schadensfälle aus.

E-Bikes: Ein wachsender Trend
E-Bikes haben sich in den letzten Jahren zu einem zentralen Bestandteil der Fahrradwelt entwickelt, und dieser Trend spiegelt sich auch in unseren Schadensstatistiken wider. Im Jahr 2023 machten E-Bikes 22% aller gemeldeten Schadensfälle aus, was einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Diese Entwicklung zeigt, dass immer mehr Menschen auf die Vorteile von E-Bikes setzen, sei es für das tägliche Pendeln, für längere Touren oder für sportliche Aktivitäten.
Besonderheiten bei Schadensfällen mit E-Bikes
Mit dem Anstieg der E-Bike-Nutzung kommen jedoch auch spezifische Herausforderungen. E-Bikes sind in der Regel teurer als herkömmliche Fahrräder, und ihre elektronischen Komponenten können anfällig für Schäden sein, sei es durch Unfälle, unsachgemäße Handhabung oder Diebstahl. Der höhere Wert und die Beliebtheit von E-Bikes machen sie auch zu einem bevorzugten Ziel für Diebe. Deshalb ist es besonders wichtig, dass E-Bike-Besitzer:innen die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen treffen, um ihr Fahrrad vor Diebstahl und Beschädigungen zu schützen.
E-Bikes sind mehr als nur ein vorübergehender Trend – sie sind ein fester Bestandteil der modernen Mobilität. Bei Bikmo sind wir stolz darauf, diese Entwicklung zu unterstützen und unseren Teil dazu beizutragen, dass E-Bike-Fahrer:innen sich sicher und gut geschützt fühlen.

Schadensfälle im Monatsvergleich: Saisonale Schwankungen
Wie bereits in den Vorjahren verzeichneten wir zu Jahresbeginn eher weniger Schadensfälle. Mit dem Anstieg der Temperaturen im Frühling und dem Beginn der Radsaison nahm auch die Zahl der Schadensfälle zu, erreichte ihren Höhepunkt im September und ging anschließend wieder zurück.

Erwartungen für das Jahr 2024
Angesichts des stetigen Wachstums im E-Bike-Sektor erwarten wir, dass der Anteil der E-Bikes im Vergleich zu herkömmlichen Fahrrädern weiter zunehmen wird. Auch der Bereich der Gravel Bikes zeigt kontinuierliches Wachstum.
Unsere Schadensstatistiken und die Fahrradwelt im Allgemeinen werden sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln. Was jedoch beständig bleibt, ist unsere Mission, die Radfahrer:innen zu schützen und die Natur, die wir gemeinsam genießen, zu bewahren.
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